Heutzutage kaum beachtet wächst das Scharbockskraut unter Büschen und Sträuchern mit einem interessanten Zyklus. Sobald der Boden nicht mehr fest gefroren ist, beginnt es sich auszubreiten und die Sonne so lange zu nutzen, bis andere Pflanzen Schatten geben. Im Schatten stellt das Scharbockskraut sein Wachstum ein und wartet, bis Sommer, Herbst und Winter vorbei sind, um dann wieder zu den ersten Pflanzen des Jahres zu gehören.

Vermehrung durch Samen und Wurzelknollen

Vermehrung durch Samen und Wurzelknollen


Wurzelnollen am Scharbockskraut

Wurzelnollen am Scharbockskraut


Reich an Vitamin C, Verwendung bis zur Blüte.

Reich an Vitamin C, Verwendung bis zur Blüte.

Sehr einladend beginnt der Weg an dieser Brücke, vis-a-vis von Hasloch in Richtung Kreuzwertheim.

Brücke bei Hasloch

Brücke bei Hasloch

Ein kurzes Stück führt der Weg noch am Röttbach entlang, der munter dahin plätschert.

Röttbach bei Hasloch

Röttbach bei Hasloch

Bald ist der Anstieg erreicht, und der Weg führt über viele hundert Meter an alten Weinbergen vorbei, die längst schon einsturzgefährdet sind.

Weinbergmauern

Weinbergmauern

einsturz-weinbergmauer
Auf halber Strecke nach Wertheim führt der Weg an einer eingefaßten Quelle vorbei, Gelegenheit zu Rasten und eine Entscheidung zu treffen, wo die Wanderung noch hingehen soll.

Warnung vor Straßenschäden

Warnung vor Straßenschäden

In deutscher Gründlichkeit wird der tapfere Wanderer auf der Höhe des Röttberges darauf hingewiesen, daß er auf diesem Feldweg mit Straßenschäden rechnen muß. Wer hätte es gedacht?

So ein besonders schönes Exemplar der Riesen-Gallertträne habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Tränenpilz, leuchtend orange

Tränenpilz, leuchtend orange

Heute habe ich mich gefreut, als ich diese ersten Vorboten des Frühlings am Wegrand sah. Es wird Zeit, daß die Tage länger werden und das Wetter besser.

Schneeglöckchen am Wegesrand

Schneeglöckchen am Wegesrand

Der Frühling kommt.

Der Frühling kommt.

Ein neues Leben will der Zukunft sich enthüllen,
Mit Blüten scheint, dem Zeichen froher Tage,
Das große Tal, die Erde sich zu füllen,
Entfernt dagegen ist zur Frühlingszeit die Klage.

Hölderlin, März 1648

Anno 1650 am 24. Dezember daselbst trug es sich zu, daß der Erzbischof Johann Philipp von Mainz, Bischof von Würzburg, den Untertanen der Karthause Grünau zu Schollbrunn gebot, ihre Schuldigkeit gegenüber dem Kloster zu leisten.

eiszapfen-am-bach

Der Weg von Breitenbrunn zur Kartause Grünau läßt für kurze Zeit vergessen, in welchem Jahrhundert wir uns hier und heute befinden.

Unser schöner Spessart hält auch noch im tiefsten Winter Pilze bereit, wobei ich mir nicht sicher bin, um welche Art von Bovist es sich dabei handelt.

bovist-im-spessart

Der Name “Bovist” ist vom frühneuhochdeutschen Wort vohenfist (aus “vohe” Füchsin und “vist” Bauchwind, also “Fähenfurz” oder “Fuchsfurz”) abgeleitet, aber bald nicht mehr verstanden und zu Bovist latinisiert. Der ursprüngliche Name nimmt Bezug auf das charakteristische Geräusch beim Entweichen des Sporenpulvers.

Beim nächsten Bild war mein erster Gedanke “Spinat mit Sahne”.
moos-mit-schnee

Man soll den Herbst genießen, solange er noch so schöne Tage hat.

Essigbäume sind zwar ein furchtbares Unkraut, dafür ist ihr rotes Herbstlaub ein wunderschöner Farbtupfen auf jedem Bild.

Unsere badischen Nachbarn neigen offensichtlich zu Übertreibungen. Was hier “Straße” heißt, nennt man bei uns einen Waldweg.

Sei’s drum, es ist ein Weg mit einer herrlichen Aussicht über das Maintal, einem Blick in den Spessart mit dem kleinen Städtchen Stadtprozelten und seiner schönen Burgruine Henneburg, die leider auf dem Foto nur als kleiner Klecks von Eingeweihten zu identifizieren ist. Der Odenwald ist im Herbst genauso schön bunt wie der Spessart.

Wenn man weiß, daß mein Taschenmesser aufgeklappt genau 20 cm lang ist, kann man die Ausmaße dieses Pilzes erahnen. Dieses Exemplar war zu alt (und zu bewohnt) für den Kochtopf, aber obwohl es eigentlich zu kühl war, hat der kleine Spaziergang am Südhang doch genug eingebracht, um den Pfannkuchen Geschmack zu verleihen.

Dazu schlage ich drei Eier auf, füge 2 gehäufte Eßlöffel Mehl, 1/8 l Milch, einen Teelöffel Salz, eine gehackte Zwiebel, zwei große, fein gehackte Knoblauchzehen, eine Hand voll Schnittlauch und eine Prise Pfeffer hinzu und schlage die Masse mit dem Handmixer schaumig. Nun füge ich die Pilze in kleinen Scheibchen dazu, soviel ich mit dem Teig bedecken kann. Gut unterheben, so daß sich die Pilze auch gut mit Zwiebeln und Knofi vermischen!

Anschließend backe ich Pfannkuchen von der Mischung. Die im Rezept angegebene Menge sollte eigentlich für drei Personen ausreichen, aber wir packen sie auch zu zweit.

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